Hintergrund

Unter dem Begriff “chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)“ werden die Krankheitsbilder Colitis ulcerosa und Morbus Crohn zusammengefaßt. Es handelt sich dabei um chronische Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes ,welche charakteristischerweise in Schüben verlaufen und deren Ursachen nach wie vor unbekannt sind.
Die Colitis ulcerosa sowie der Morbus Crohn beginnen vorwiegend im jüngeren Alter und führen unter Umständen zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität.

Die Häufigkeiten mit der diese Erkrankungen auftreten sind stark schwankend und betragen im Schnitt 5 bis 35 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner pro Jahr. In Industrieländern besteht eine höhere Inzidenz gegenüber Entwicklungsländern. Letztere weisen aber mit zunehmend verbessertem Lebensstandard auch steigende Zahlen an Neuerkrankungen vor.

Warum das so ist , lässt sich noch nicht sagen. Viele epidemiologische Faktoren sind ebenfalls noch unklar; weiters bedürfen der Einfluss des ländlichen Raumes im Vergleich zum urbanen Siedlungsgebiet, Umweltfaktoren und die Familiensituation noch weiterer Abklärung.